»Ich bleibe dabei:
Das große Glück mag kleine Dinge.«
Geboren 1966 in Voerde am Niederrhein als eine von Vielen der geburtenstarken Jahrgänge wollte ich möglichst das tun, was mir wirklich liegt und dies auf kreativem Wege. Schon in der Schule entdeckte ich meine Leidenschaft für die Psychologie, die mich intellektuell forderte und persönlich anspornte.
Im Studium stand ich vor der Frage: Wohin soll das führen? Mich störte der rein individuelle Blick auf den Menschen. Also suchte ich nach Ansätzen, die über die individuelle Betrachtung des Menschen hinausgehen. Für mich ist der Mensch ein soziales Wesen, geprägt nicht nur durch die Familie, sondern auch durch Gesellschaft, Kultur und Umwelt. Deswegen beriet ich in den ersten 15 Jahren meiner Berufstätigkeit Unternehmen, trainierte und coachte Fach- und Führungskräfte. Meine Neugier und meinen Wunsch, die Welt zu verstehen, lebte ich an der Universität Bremen in meiner auch philosophisch und soziologisch geprägten wissenschaftlichen Forschung über Natur, Technik und Umwelt aus.
Ich wollte immer auch wissen, „wovon ich spreche“, um eine realistische Vorstellung davon zu haben, was die Menschen, mit denen ich arbeite wirklich bewegt. So ist die „persönliche berufliche Selbsterfahrung“ Teil meiner Biografie – ich überlebte z.B. die Tortur, eine Doktorarbeit zu verfassen und tummelte mich im Biotop Universität, arbeitete als Untergebene in Unternehmen und erlebte am eigenen Leib, wie zerrissen sich Führungskräfte fühlen können.
Seit 2010 arbeite ich nun darüber hinaus als Psychotherapeutin in freier Praxis und in der psychosomatischen Fachklinik (Caduceus Klinik) in Bad Bevensen, da mir die Grenzen der Instrumente der Wirtschaftspsychologie schon Anfang des Wechsels ins neue Jahrtausend deutlich wurden.
Wirksame Coachingprozesse brauchen noch etwas anderes tiefgreifendes, eben doch auch die klinische Psychologie als Hintergrund und Werkzeug. So fand ich den Weg zurück zu den Wurzeln der individuell geprägten Psychotherapie und ergänzte mein bisheriges Wissen um wunderbare psychologische Schulen – wie die systemische Psychologie, das Psychodrama, u.v.m. Diese psychologischen Ansätze ermöglichen Veränderungen durch kontinuierliche Arbeit am Selbst, gerade in der Traumatherapie werden aber auch durch „Zaubereien“ immer wieder „Wunder“ vollbracht, die meine Arbeit begleiten.
Ob in der Psychotherapie oder im Coaching, ich bleibe dabei: „Es geht immer um das Entdecken der kleinen Dinge, die Großes bewirken können.“